Tausendpfund

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Walter Tausendpfund

 

 

Geb. 1944 in Allersberg bei Nürnberg

Studium der Geschichte, Germanistik und Politologie in Erlangen

Lehrer am Gymnasium in Pegnitz

Entwicklung von Konzepten zur Mundartvermittlung im Unterricht

 

Diverse Beiträge zur aktuellen Situation in der fränkischen Mundart-(Theater-) Welt - insbesondere im Rahmen der Tätigkeit für die Arbeitsgemeinschaft Mundarttheater Franken e. V. (seit 1992 Ehrenmitglied der Arbeitsgemeinschaft Mundarttheater Franken)

 

Mundartliteratur in Lyrik, Epik, Dramatik

Mitglied im AVF

 

Kulturpreis des Landkreises Bayreuth;
Kulturpreis des Fränkische Schweiz-Vereins

 

Werke:

Es kenned soo ... odde soo ... odde aa ganz anders sai

(= Mundartliche Beiträge, Bd. 7). Pegnitz: Selbstverlag 1994.

E Blüümle, e Falde, e Schnegg und e Bladd

(= Mundartliche Beiträge, Bd. 8). Pegnitz: Selbstverlag 1997.

Kirschgardn

(= Mundartliche Beiträge, Bd. 9). Pegnitz: Selbstverlag 2002.

 

Kontakt:

Banater Str. 8  -  91257 Pegnitz

Tel.: 09241/3548  -  Email: walter.tausendpfund@t-online.de

HP: http://www.walter-tausendpfund.de/

 

 

 

Walter Tausendpfund, Unse klaans Pradies

Blue Letter, Pegnitz 2008

 

 

 

 

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Franken ehrt seine Originale

Auf Schloss Zeilitzheim in Zeilitzheim im Landkreis Schweinfurt sind die "Frankenwürfel" der fränkischen Regierungspräsidenten verliehen worden. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten aus Mittel- Ober- und Unterfranken, die "wendig, witzig und widersprüchlich" sind.

Stand: 11.11.2008
 

Walter Tausendpfund aus Pegnitz, Helmut Haberkamm aus Spardorf und Volker Müller aus Hergolshausen

Geehrt wurden in diesem Jahr der ehemalige Gymnasiallehrer und Mundartdautor Walter Tausendpfund aus Oberfranken, der Gymnasiallehrer und Mundartdautor Helmut Haberkamm aus Mittelfranken sowie der Bäcker, Musiker und Sänger Volker Müller aus Unterfranken.

 

Tausendpfund, der Tausendsassa

 

Der ehemalige Gymnasiallehrer Walter Tausendpfund aus Pegnitz hat sich um die fränkische Mundart verdient gemacht, lobt der oberfränkische Regierungspräsident Wilhelm Wenning in seiner Laudatio. Tausendpfund hat zahlreiche Theaterstücke und Gedichte verfasst, auch eine Weihnachtsgeschichte hat er geschrieben. Zudem engagiert er sich in der Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater-Franken und organisiert den alljährlichen Oberfränkischen Mundart-Theater-Tag. Auch als Heimatforscher, Kulturreferent und Rundfunkredner hat sich Tausendpfund einen Namen gemacht. "Er liebt den Dialekt, mit dem man alles, was aus der Seele kommt, viel treffender ausdrücken kann als mit dem Hochdeutschen", lobte Wenning in seiner Laudatio.

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Mit dem "Frankenwürfel" werden seit 1985 alljährlich "typisch fränkische Persönlichkeiten" aus Mittel-, Ober- und Unterfranken ausgezeichnet, bei denen das "Wendige, Witzige und Widersprüchliche des fränkischen Charakters" besonders gut zum Ausdruck kommt. Die fränkischen Regierungspräsidenten wählen die Preisträger aus, welche von fränkischen Landratsämtern, Zeitungen, Radiosendern und vom Studio Franken des Bayerischen Rundfunks vorgeschlagen wurden. Der Frankenwürfel geht auf einen Ausspruch des fränkischen Schriftstellers Freiherr Hans Max von Aufseß (1906-1993) zurück: "Der Franke ist ein Gewürfelter."